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Satzung
(vom 11.09.1968, in der Fassung vom 27.10.1982)

§1
Der Hanseatische Fliegerclub bei der Deutschen Lufthansa AG, mit Sitz in Bremen, verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Luftsports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Förderung der fliegerischen Schulung, der Aus- und Weiterbildung seiner Mltglieder.

§2
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§3
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§4
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§5
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins, oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung des Luftsportes.

§6
Der Verein besteht aus aktiven und passiven Mitgliedern. Aktive Mitglieder verpflichten sich, den Luftsport praktisch auszuüben, passive Mitglieder fördern den Luftsport und können an Veranstaltungen des Vereins teilnehmen. Jeder Lufthanseat kann Mitglied werden und auf Antrag die freiwillig von der Deutschen Lufthansa Aktiengesellschaft zugewendeten zweckdienlichen Vergünstigungen (Beitragszuschuss u.a.m.) in Anspruch nehmen. Nicht-Lufthanseaten können ebenfalls Mitglied werden. Für NichtLufthanseaten entfallen solche Vergünstigungen.
Jugendliche unter 18 Jahren können als Junioren-Mitglieder ohne Stimmberechtigung in der Mitgliederversammlung aufgenommen werden.
Besonders um die Förderung des Vereins verdiente Mitglieder können von der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§7
Die Aufnahme in den Verein erfolgt auf schriftlichen Antrag. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

§8
Die Mitgliedschaft endet
  1. durch Austritt, der spätestens 3 Monate vor dem Ende eines Kalenderjahres dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden muss,
  2. durch Ausschluss, wenn das Mitglied gegen die Ziele und das Interesse des Vereins verstößt. Im Falle des Ausschlusses ist eine Beschwerdemöglichkeit an die Mitgliederversammlung gegeben. Die Beschwerde muss schriftlich, spätestens 14 Tage nach Erhalt des Beschlusses, dem Vorstand zugestellt werden. Der Vorstand muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb von 2 Monaten einberufen. Diese Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.
  3. durch Tod.

§9
Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern Beiträge, deren Höhe der Vorstand bestimmt. Die Beiträge sind je nach Art der Mitgliedschaft gem. §6 gestaffelt. Wenn die Mitgliedschaft endet, dürfen entrichtete Beiträge nicht zurückerstattet werden. Alle durch entrichtete Beiträge erworbenen Ansprüche an Vereinsleistungen sind in diesem Falle nicht übertragbar.

§10
Der Verein hat als Organe
  • den Vorstand,
  • den geschäftsführenden Vorstand und
  • die Mitgliederversammlung.

§11
Der Vorstand setzt sich aus dem
  • Vorsitzenden
  • stellvertretenden Vorsitzenden
  • Schriftführer
  • kaufmännischen Leiter
  • technischen Leiter
  • Ausbildungsleiter
zusammen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 4 Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlüssen mit fachlichem Schwerpunkt muss das fachlich zuständige Vorstandsmitglied anwesend sein.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des die Sitzung leitenden Vorstandsmitgliedes.
Alle Vorstandsarbeit ist ehrenamtlich.

§12
Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem kaufmännischen Leiter, technischen Leiter und Ausbildungsleiter und führt die Geschäfte des Vereins. Er ist für die Durchführung der vom Vorstand oder der Mitgliederversammlung gefassten Grundsatzbeschlüsse verantwortlich und berechtigt, Ausführungsentscheidungen im Rahmen der Grundsatzbeschlüsse zu treffen. Er ist verpflichtet, dem Vorstand regeImäßig über seine Tätigkeit zu berichten.

§13
Der Verein wird nach außen und innen vertreten
  1. durch den Vorsitzenden allein oder
  2. durch zwei der geschäftsführenden Vorstandsmitglieder.

§14
Die Mitgliederversammlung
  1. wählt den Vorstand im Turnus von 3 Jahren, Wiederwahl ist zulässig
  2. nimmt einmal jährlich den Geschäftsbericht des Vorstands entgegen und entscheidet über die Vorstandsentlastung
  3. fasst Beschlüsse über Tagesordnungspunkte, die der Vorstand festlegt, und über Mitgliederanträge, die mindestens 10 Tage vor der Mitgliederversammlung von mindestens 5 Mitgliedern unterschrieben dem Vorstand zugestellt worden sein müssen
  4. fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit
  5. wird vom Vorstand mit einer Mindestfrist von 2 Wochen schriftlich eingeladen, mindestens einmal im Jahr
  6. läßt vom Schriftführer das Sitzungsprotokoll anfertigen, das mit Gegenzeichnung durch den Leiter der Mitgliederversammlung gültig wird
  7. kann Satzungsänderungen nur mit Zweidrittelmehrheit beschließen
  8. kann die Auflösung des Vereins beschließen, wenn diese von einem Drittel der Mitglieder beantragt ist und diesem Antrag dreiviertel der anwesenden Mitglieder zustimmen.

§15
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bremen, den 27.10.1982

gez. Hauschildt gez. Claussen
Leiter der Mitgliederversammlung Schriftführer der Mitgliederversammlung